Das Trockene Auge ist eine häufige und oft chronische Erkrankung, die durch ein Ungleichgewicht des Tränenfilms verursacht wird.
Mögliche Ursachen sind eine verminderte Tränenproduktion, eine gestörte Tränenqualität, Umwelteinflüsse, hormonelle Veränderungen oder eine längere Bildschirmnutzung. Typische Symptome sind Brennen, Stechen, Rötung, Reizung, schwankende Sehleistung sowie ein Fremdkörpergefühl im Auge.

Moderne Lebensgewohnheiten – insbesondere die intensive Nutzung digitaler Geräte – haben die Häufigkeit des Trockenen Auges erhöht. Vermindertes Blinzeln während der Bildschirmarbeit kann die Beschwerden verstärken und den täglichen Sehkomfort beeinträchtigen. Eine präzise Diagnose ist entscheidend, um die zugrunde liegende Ursache zu bestimmen und eine effektive Therapie einzuleiten.

Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Schweregrad. Zu den möglichen Maßnahmen zählen befeuchtende Augentropfen, verschreibungspflichtige Medikamente, Lidrandhygiene, entzündungshemmende Therapien sowie Anpassungen des Lebensstils. Moderne Behandlungsmethoden zielen darauf ab, die Stabilität des Tränenfilms wiederherzustellen und die Gesundheit der Augenoberfläche zu verbessern.

Bei entsprechender Therapie erfahren die meisten Patientinnen und Patienten eine deutliche Linderung der Beschwerden und eine Verbesserung der Lebensqualität. Eine frühzeitige Behandlung verhindert ein Fortschreiten der Erkrankung und reduziert langfristige Beschwerden. Bei anhaltenden Reizungen oder schwankender Sehkraft sollte eine augenärztliche Abklärung erfolgen, um individuelle Behandlungsmöglichkeiten zu erhalten.